VENUS 2026: Walter Hasenclever über App, KIEZ und Awards

Lena Desire hat den VENUS-Pressesprecher vor der Messe befragt: zur ersten VENUS App, zum neuen KIEZ, zu den Awards im TIPI und zur Sicherheit bei Meet & Greets.

By Tom Berger - Herausgeber & Chefredakteur
21 Min Read

Die erste Neuerung der VENUS 2026 beginnt nicht in den Messehallen, sondern auf dem Handy. Zum ersten Mal gibt es eine eigene VENUS App für iOS und Android. Pressesprecher Walter Hasenclever bestätigt im Preview-Interview noch mehr Premieren: Die VENUS Awards ziehen erstmals ins TIPI am Kanzleramt, und in Halle 20 entsteht mit dem VENUS KIEZ ein Treffpunkt, an dem Inkasso Ingo vier Tage lang Gastgeber ist.

Lena Desire in weißer Bluse, blauer Latexhose und weißen Overknee-Stiefeln an einer Stahlbrücke
Lena Desire berichtet 2026 als Messe-Reporterin für German-Adult-News von der VENUS.

Die Fragen stellte Lena Desire, die German-Adult-News in diesem Jahr als Markenbotschafterin und Messe-Reporterin auf der VENUS vertritt. Als Darstellerin kennt sie beide Seiten eines Meet & Greets und fragte entsprechend direkt nach, etwa wie das Sicherheitsteam reagiert, wenn eine Begegnung mit Fans kippt. Mehr über Lenas eigenen Weg steht im großen GAN-Interview.

Einen Ausblick gibt es auch: Die 30. VENUS im kommenden Jahr wird gefeiert, Details hält Walter noch unter Verschluss. Den Überblick über Stars, Shows und Programm der diesjährigen Messe liefert unser VENUS-Vorbericht.

Die VENUS Berlin läuft vom 22. bis 25. Oktober 2026 in den Messehallen unter dem Funkturm.

VENUS Berlin 2026 auf einen Blick

  • Termin: Donnerstag, 22., bis Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Ort: Messe Berlin, Eingang Nord, Masurenallee/Hammarskjöldplatz, 14055 Berlin
  • Öffnungszeiten: Do 11–20 Uhr, Fr und Sa 11–21:30 Uhr, So 11–19 Uhr, Zutritt ab 18 Jahren
  • B2B Online Lounge: Halle 21B, Do und Fr 11–19 Uhr
  • VENUS Awards: Do, 22. Oktober, TIPI am Kanzleramt (geladene Gäste)
  • B2B Party: Fr, 23. Oktober, ab 22:30 Uhr, Bricks Club am Gendarmenmarkt
  • Blindenführung: Fr, 23. Oktober, mit dem ABSV Berlin, kostenlos für Teilnehmende und eine Begleitperson mit Merkzeichen B

VENUS App und Programm

VENUS App im App Store · VENUS App bei Google Play · Offizielle Website der VENUS Berlin

Neue App, neuer KIEZ: Was 2026 anders ist

Walter Hasenclever, Pressesprecher der VENUS Berlin: „Ehrlicher als jeder Instagram-Feed."
Walter Hasenclever, Pressesprecher der VENUS Berlin.

Lena Desire (GAN): Wenn du die VENUS 2026 in einem Satz beschreiben müsstest: Was erwartet uns dieses Jahr?

Walter Hasenclever: Vier Tage, an denen die ganze Branche an einem Ort ist, laut, bunt, ein bisschen verrückt und ehrlicher als jeder Instagram-Feed.

Lena Desire (GAN): Die VENUS ist längst mehr als eine klassische Erotikmesse. Wie stark hat sich das Konzept in diesem Jahr weiter in Richtung Festival, Creator-Event und Lifestyle entwickelt? Wer schon 2025 da war und wiederkommt: Was wird ihm als Erstes auffallen? Und gibt es auch Bereiche, bei denen ihr ganz bewusst sagt: Das gehört zur VENUS und daran wollen wir nichts ändern?

Walter Hasenclever: Die Entwicklung läuft schon seit ein paar Jahren, und 2026 merkt man sie deutlich. Das Erste, was auffällt, passiert sogar schon vor der Messe: Wir haben zum ersten Mal eine eigene VENUS App für iOS und Android. Programm, Showzeiten, Meet & Greets, interaktiver Hallenplan, News und Gewinnspiele, alles auf dem Handy. Vor Ort ist dann der VENUS KIEZ in Halle 20 neu, und in der Fan Area können sich Creator jetzt deutlich einfacher präsentieren.
Was sich nicht ändert: die Shows, die Bühnen, der direkte Kontakt, und dass man auf der VENUS Erotik einfach mal ohne schlechtes Gewissen genießen darf. Das ist unser Kern, daran rühren wir nicht.

Lena Desire (GAN): Acht Markenbotschafterinnen begleiten die VENUS in diesem Jahr gemeinsam, von Micaela Schäfer bis Tamy Tation. Wie entsteht so ein Line-up eigentlich? Und was verbindet diese acht Frauen aus deiner Sicht, obwohl sie für ganz unterschiedliche Seiten der Branche stehen?

Walter Hasenclever: Ehrlich gesagt eher über Gespräche als über eine Excel-Liste. Wir wollten zeigen, wie breit die Branche heute ist, und dafür braucht es unterschiedliche Wege. Micaela Schäfer ist unser Urgestein, sie ist quasi mit der VENUS groß geworden. Shaiden Rogue steht für die internationale Seite, sie arbeitet weltweit. Lia Engel bringt Nähe und echte Community mit. Calea Toxic ist von der Polizei ins eigene Domina-Studio gewechselt, radikaler geht ein Neuanfang kaum. Mika Nox war vor drei Jahren selbst noch Besucherin und steht jetzt auf der Bühne. SallyDinosaur hat aus einem Mobbing-Namen ihre Marke gemacht. Jenny Stella hat ihre Karriere konsequent als Business aufgebaut. Dazu kommt Tamy Tation, die zeigt, dass Muttersein und Creator-Karriere wunderbar zusammenpassen – und damit acht starke Persönlichkeiten, die ihr live erleben könnt. Was sie verbindet: Sie haben sich alles selbst aufgebaut und bestimmen ihre Regeln selbst. Das ist für mich die neue Ära der Branche. Am 22. Oktober eröffnen sie die VENUS übrigens gemeinsam.

Collage der acht VENUS-Markenbotschafterinnen 2026, von Micaela Schäfer bis Tamy Tation
Die acht Markenbotschafterinnen eröffnen die VENUS am 22. Oktober gemeinsam. Bild: VENUS Berlin

Creator, Business und Nähe zu den Fans

Lena Desire (GAN): Creator sind inzwischen ein wichtiger Teil der Messe. Gleichzeitig kommen aus der klassischen Adult-Branche weiterhin Studios, Produzenten, Händler und Darsteller zur VENUS. Wie hat sich dieses Verhältnis verändert, seit immer mehr Creator unabhängig über Fansites, Cam-Plattformen und ihre eigenen Communities arbeiten?

Keyvisual des VENUS Fansites Meetup 2026 mit Messehalle im Hintergrund
Das Fansite Meetup bringt Plattformen, Agenturen und Creator zusammen. Bild: VENUS Berlin

Walter Hasenclever: Früher war die Rollenverteilung klar: Studios produzieren, Darsteller drehen, Händler verkaufen. Heute ist ein Creator oft alles gleichzeitig: Produzent, Darstellerin, Marketingabteilung und Kundenservice. Das hat die Branche durchgerüttelt, aber auf der VENUS erlebe ich das eher als Annäherung als als Konkurrenz. Studios arbeiten mit Creatorn zusammen, Plattformen suchen Talente, Händler suchen Gesichter für ihre Produkte. Die VENUS ist der Ort, an dem diese Welten sich tatsächlich die Hand geben.

Lena Desire (GAN): Mit der neuen B2B Online Area bekommt das digitale Adult-Business 2026 einen eigenen Bereich. Was genau verbirgt sich hinter dem Konzept? Ist das vor allem ein Treffpunkt vor Ort in Halle 21B oder wird es auch digitale Angebote geben? Und welche Themen bei Panels, Workshops und dem Fansite Meet-up sollte man dieses Jahr besonders im Auge behalten?

Walter Hasenclever: Ganz neu ist das nicht, die VENUS ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten Treffpunkte fürs internationale Adult-Business. Neu ist, wie stark das Digitale inzwischen dazugehört.
In der B2B Online Lounge in Halle 21B dreht sich alles um die digitale Adult-Welt: Cam- und Fansites, Affiliates und Webmaster, Payment, Altersverifikation, Agenturen und Dienstleister. Gleichzeitig treffen sich im klassischen Messegeschäft weiter Hersteller, Händler und Einkäufer. Genau diese Mischung macht es aus.
Ein wichtiger Treffpunkt ist das Fansite Meet-up, bei dem Plattformen, Agenturen, Unternehmen und Creator zusammenkommen, sich austauschen und Kooperationen anstoßen. Dazu gibt es Panels, Workshops, Präsentationen, Fachvorträge und Speed-Networking zu Märkten, Technologien, Marketing und neuen Geschäftsmodellen.
Das Ganze läuft bewusst vor Ort, Donnerstag und Freitag von 11 bis 19 Uhr, weil man manche Deals eben nicht per DM macht. Digital begleitet wird es über die VENUS App.

Lena Desire (GAN): Für die Fans gibt es 2026 ebenfalls Veränderungen. Die Fan Area zieht in Halle 18 und bekommt ein neues Konzept, dazu kommt der VENUS KIEZ in Halle 20. Was unterscheidet die beiden Bereiche und was ist dort bei Meet & Greets, Autogrammstunden und dem direkten Kontakt mit den Creatorinnen und Creators geplant?

Inkasso Ingo im schwarzen Shirt mit Sonnenbrille, Gastgeber des VENUS KIEZ 2026
Inkasso Ingo ist vier Tage lang Gastgeber im VENUS KIEZ in Halle 20. Bild: VENUS Berlin

Walter Hasenclever: Die Fan Area gibt es ja schon immer, die gehört fest zur VENUS. Neu ist 2026, dass Creator dort eine kostengünstige Möglichkeit bekommen, sich dem VENUS-Publikum professionell zu präsentieren. Gerade für alle, die keinen eigenen großen Stand wollen oder können, ist das eine super Chance, Fans live zu treffen und neue zu gewinnen.
Der VENUS KIEZ ist etwas ganz anderes: rund 70 Quadratmeter mitten in Halle 20, gemeinsam mit Inkasso Ingo, der die ganzen vier Tage als Gastgeber vor Ort ist. Kein Messestand, keine sterile Lounge, sondern ein Treffpunkt mit Bar und Lounge-Bereichen. Da wird nichts verkauft, da entstehen Kontakte, Videos, Interviews und Selfies.
Und dort ist auch die offizielle Autogramm- und Präsentationszone unserer Markenbotschafterinnen, mit Meet & Greets, Fototerminen und Autogrammstunden. Wann wer da ist, steht in der VENUS App.

Lena Desire (GAN): Bei all den Meet & Greets und Autogrammstunden kommen Creator vier Tage lang sehr nah an ihre Fans heran. Ich kenne beide Seiten und weiß, wie schön diese Begegnungen sein können, aber auch, wie schnell so etwas kippen kann. Wie sorgt ihr dafür, dass sich dabei alle sicher fühlen?

Walter Hasenclever: Danke für die Frage, die ist wirklich wichtig. Wir haben ein Sicherheitsteam, das seit Jahren auf der Messe im Einsatz ist und überall präsent ist, nicht nur bei den Meet & Greets. Die kennen die VENUS, die kennen die Abläufe, und die merken sehr schnell, wenn etwas kippt. Und die Grundregel gilt für alle: Ein Nein ist ein Nein, egal ob es um ein Foto, eine Umarmung oder ein Gespräch geht. Die allermeisten Besucher sind übrigens super respektvoll, aber wir sind trotzdem vorbereitet.

Blindenführung, KI und Altersverifikation

Lena Desire (GAN): Ein Programmpunkt, über den viel zu wenig gesprochen wird: Die Führung für blinde und sehbehinderte Menschen mit Ella Mortadella feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Wie ist diese Idee damals entstanden und was bedeutet euch dieser Termin heute?

Walter Hasenclever: Das ist einer meiner liebsten Termine, auch wenn er nicht der lauteste ist. Angefangen hat es 2016 als Experiment, und ich war von der ersten Ausgabe an dabei. Viele haben damals gefragt: Eine Blindenführung auf einer Erotikmesse, wie soll das gehen? Die Antwort ist einfach: Erotik ist nichts, was man nur anschauen muss. Ella führt die Gruppe über die Messe, und an ausgewählten Ständen darf alles angefasst, gerochen und manchmal auch geschmeckt werden. Wer einmal erlebt hat, wie eine Gruppe die VENUS ertastet, versteht das sofort.
Dass Ella das seit zehn Jahren mit so viel Herz und Humor macht, ist ein Geschenk für uns. Möglich machen wir das gemeinsam mit dem ABSV Berlin. Führung und Eintritt sind für die Teilnehmenden kostenlos, genauso für eine Begleitperson mit Merkzeichen B, und Assistenzhunde sind natürlich willkommen. Zum Jubiläum am 23. Oktober haben wir uns etwas Besonderes überlegt, aber das bleibt bis zum Rundgang geheim.

Lena Desire (GAN): Über 270 Aussteller aus 40 Ländern sind für 2026 angekündigt. Wenn du dir anschaust, wer dieses Jahr nach Berlin kommt: Gibt es Länder oder internationale Märkte, die deutlich stärker vertreten sind als noch vor ein paar Jahren?

Walter Hasenclever: Über 270 Aussteller aus mehr als 40 Ländern, das sagt schon viel. Der Schwerpunkt liegt klar in Europa, aber wir sehen immer mehr Unternehmen aus den USA und Kanada, aus Osteuropa und aus Asien. Für viele ist die VENUS das Tor zum deutschsprachigen Markt. Man hört auf den Gängen jedes Jahr mehr Sprachen, und das finde ich großartig.

Lena Desire (GAN): Jedes Jahr gibt es Produkte und Trends, über die nach der Messe besonders viel gesprochen wird. Gibt es 2026 etwas, bei dem du jetzt schon sagst: Darauf würde ich als Besucher auf jeden Fall achten?

Lena Desire in weißem Neckholder-Top und blauer Latexhose an einer Stahlsäule
Lena Desire kennt Meet & Greets aus eigener Erfahrung als Darstellerin.

Walter Hasenclever: Ganz ehrlich: Augen offen halten. Die spannendsten Sachen findet man oft da, wo man gar nicht gesucht hat. Mein Tipp ist, sich auf Neues einzulassen, auch mal an einem Stand stehen zu bleiben, von dem man vorher dachte, das ist nichts für mich. Offen sein, erleben, genießen, dann nimmt man von der VENUS am meisten mit. Und wer kurzfristige Highlights nicht verpassen will, macht die Push-Nachrichten in der App an.

Lena Desire (GAN): Künstliche Intelligenz ist inzwischen auch in der Erotikbranche angekommen. In eurer eigenen Umfrage glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass KI die Branche verändern wird. Wo siehst du diese Veränderung auf der VENUS schon ganz konkret, zum Beispiel bei Content, Plattformen, Produkten oder im Geschäft hinter den Kulissen?

Walter Hasenclever: KI ist längst nicht mehr Zukunftsmusik. Man sieht sie auf der Messe ganz konkret: bei KI-Companions und Liebesrobotern, bei Plattformen, die Creatorn im Hintergrund Arbeit abnehmen, beim Übersetzen und Chatten, und bei Firmen, die eigene KI-Lösungen für den Erotikbereich entwickeln. Meine Sicht: KI wird die Branche verändern, aber sie ersetzt nicht das, was die VENUS ausmacht, nämlich echte Menschen, die sich echt begegnen.

Lena Desire (GAN): Hinter den Kulissen beschäftigt die Branche gerade noch etwas ganz anderes: Altersverifikation und der zunehmende regulatorische Druck auf Adult-Plattformen. Die EU arbeitet an einer eigenen Lösung und geht gleichzeitig gegen große Plattformen vor. Merkt ihr diese Entwicklung auch auf der VENUS, bei den Themen im B2B-Bereich oder sogar daran, wer in diesem Jahr ausstellt und wer nicht?

Walter Hasenclever: Klar merken wir das. Das Thema ist in der Branche gerade überall, und das ist auch gut so, denn sie muss darauf Antworten finden. Altersverifikation ist auch einer der Bereiche, die in der B2B Online Lounge vertreten sind, und sie spielt bei mehreren Panels und Vorträgen eine Rolle. Für viele Unternehmen ist die Messe genau jetzt wichtig, weil man sich austauschen und gemeinsam Lösungen suchen kann.

Party, Awards und die 30. VENUS

Lena Desire (GAN): Am Freitagabend geht es nach Messeschluss mit der VENUS B2B Party im Bricks Club weiter. Viele Kontakte in der Branche entstehen heute erst einmal online. Wie wichtig ist so ein Abend, an dem Aussteller, Entscheider, Creator und Marken tatsächlich persönlich zusammenkommen? Und kannst du schon verraten, was für 2026 geplant ist?

Keyvisual der VENUS B2B Party am 23. Oktober 2026 im Bricks Club Berlin
Die B2B Party steigt am Freitagabend im Bricks Club am Gendarmenmarkt. Bild: VENUS Berlin

Walter Hasenclever: Unfassbar wichtig. Man kann sich tausend Mal online schreiben, aber das Vertrauen entsteht beim Drink an der Bar. Viele Kooperationen, die ich über die Jahre gesehen habe, sind genau auf solchen Abenden entstanden.
Die Party steigt am Freitag, 23. Oktober, ab 22:30 Uhr im Bricks Club am Gendarmenmarkt, präsentiert von Paxum und Stripchat. Rein kommen geladene Gäste, Aussteller sowie alle mit B2B- oder Creator-Ticket. Was da genau passiert, verrate ich nicht, man muss ja auch noch was erleben.

Lena Desire (GAN): Gleich am ersten Messetag werden im TIPI am Kanzleramt die VENUS Awards vergeben. Welche Bedeutung haben die Awards heute noch für die Branche? Und kannst du uns schon etwas über Kategorien, Gäste oder Neuerungen bei der diesjährigen Verleihung verraten?

Walter Hasenclever: Die VENUS Awards sind so etwas wie der Oscar unserer Branche. In einer Zeit, in der viele allein vor der Kamera arbeiten, ist so eine Anerkennung vor Kolleginnen und Kollegen etwas ganz Besonderes. Und 2026 geben wir ihnen einen neuen Rahmen: Zum ersten Mal findet die Verleihung im TIPI am Kanzleramt statt.
Das ist eine wunderschöne Location mit richtig Bühnenflair, und ich bin sicher, dass das dem Abend noch mal einen ganz eigenen Glanz gibt. Große Bühne, große Emotionen, und hinterher wird noch lange darüber geredet. Mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht.

Lena Desire (GAN): Die VENUS hat viele Stammgäste, gleichzeitig kommen jedes Jahr Menschen zum ersten Mal auf die Messe. Wie schafft ihr es, für die langjährigen Besucher noch etwas Neues zu bieten, ohne dass die VENUS dabei ihren eigenen Charakter verliert? Und da 2026 bereits die 29. VENUS ist: Habt ihr für die 30. Ausgabe im nächsten Jahr schon etwas im Kopf, das du uns verraten darfst?

Walter Hasenclever: Der Trick ist, nicht alles neu zu machen, sondern jedes Jahr ein paar Dinge. Stammgäste sollen sich zu Hause fühlen und trotzdem überrascht werden. Erstbesucher sollen merken: Das ist gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, sondern viel entspannter. Zur 30.: Da haben wir natürlich schon einiges im Kopf. 30 Jahre VENUS, das wird gefeiert, so viel darf ich sagen. Der Rest bleibt noch unter Verschluss.

Lena Desire (GAN): Jetzt darfst du einmal vergessen, dass du Pressesprecher bist. Stell dir vor, du kommst am 22. Oktober einfach als ganz normaler Besucher durch die Tür: Welche drei Dinge würdest du dir auf der VENUS 2026 auf keinen Fall entgehen lassen?

Walter Hasenclever: Vorher würde ich mir die VENUS App runterladen, das ist quasi mein nullter Punkt. Dann erstens: mir Zeit nehmen. Die VENUS ist nichts für eine schnelle Runde. Zweitens: mich treiben lassen und trotzdem alles mitnehmen, also durch die Hallen schlendern, stehen bleiben, wo es spannend wird, und am Ende doch jede Ecke gesehen haben. Der Hallenplan in der App hilft dabei. Drittens: mir ein Autogramm und ein Selfie mit einem Superstar holen. Mit wem, verrate ich nicht, sonst sind die anderen beleidigt.

Lena Desire (GAN): Und zum Schluss noch die persönliche Frage: Worauf freust du dich selbst am meisten, wenn am 22. Oktober die Türen aufgehen?

Walter Hasenclever: Auf den Moment, wenn am 22. Oktober die Türen aufgehen, unsere Markenbotschafterinnen die VENUS eröffnen und die ersten Besucher reinströmen. Nach Monaten mit Mails, Telefonaten und Planung ist das der Augenblick, in dem alles lebendig wird. Und ehrlich gesagt auch auf die vielen Wiedersehen. Und darauf, dich endlich persönlich kennenzulernen, Lena.

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