Der Markt für Online-Kurse rund um OnlyFans, Fansly & Co. ist längst unübersichtlich geworden. Versprochen werden schnelles Wachstum, hohe Umsätze und finanzielle Freiheit – oft ohne Substanz, oft ohne realistische Einordnung. Der Content Creator Campus, ein Online-Kurs von Thomas Schreiber, positioniert sich bewusst anders: weniger Buzzwords, mehr Struktur, weniger Show, mehr Handwerk.
Doch hält der Kurs dieses Versprechen auch ein? Und für wen lohnt sich das Angebot tatsächlich?
Wer steckt hinter dem Content Creator Campus?

Der Content Creator Campus stammt von Thomas Schreiber, der seit Jahren im Umfeld von Erotik-Content, Online-Marketing und dem Aufbau von Creator-Modellen tätig ist. Sein Background als Betreiber einer Erotik-Webagentur sowie als CEO von Netfield Media S.L. und NetfieldCMS weist ihn als Szenekenner aus – jemand, der die Mechaniken der Branche nicht nur theoretisch kennt, sondern aus der alltäglichen Praxis.
Diese Erfahrung ist spürbar, wird im Kurs aber nicht plakativ in den Vordergrund gestellt. Statt Personal Branding steht der Inhalt im Fokus – ein Pluspunkt aus journalistischer Sicht.
Aufbau & Format: audiovisuell plus Substanz
Der Kurs ist als audio-visueller Online-Kurs konzipiert und wird durch ein außergewöhnlich umfangreiches Paket an Begleitmaterialien ergänzt:
- über 35 PDFs
- Merkblätter
- Übungen & Checklisten
- Praxisbeispiele
- Vertrags- und Vorlagenmaterial
Das ist kein Beiwerk, sondern ein zentrales Element des Konzepts. Viele Themen – gerade rechtliche, steuerliche oder strukturelle Aspekte – lassen sich sinnvoll nachlesen sowie ohne Zeitdruck nacharbeiten und nachschlagen. Genau hier hebt sich der Kurs deutlich von vielen reinen Video-Angeboten ab.
Inhalte: breit, detailliert und auf den deutschen Markt zugeschnitten

Inhaltlich deckt der Content Creator Campus ein breites Spektrum ab:
- Plattform-Grundlagen (OnlyFans & vergleichbare Modelle)
- Positionierung & Content-Strategie
- Monetarisierung & Angebotslogik
- Rechtliche Aspekte
- Jugendschutz
- Steuerliche Grundlagen
- Arbeitsabläufe & Organisation
Besonders relevant: Der Kurs bezieht sich konsequent auf den deutschen Markt. Das ist ein entscheidender Unterschied zu vielen internationalen Angeboten, die rechtliche Rahmenbedingungen entweder ignorieren oder nur oberflächlich streifen. Gerade Themen wie Jugendschutz, Steuerpflichten oder Vertragsfragen werden hier nicht ausgeklammert, sondern nachvollziehbar erklärt.
Das Chat-Modul: seltene Einblicke, sauber eingeordnet
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist das umfangreiche Modul zum Thema Erotik-Chat. Hier geht es nicht um moralische Wertungen oder fragwürdige Abzock-Anleitungen, sondern um das Verständnis von Mechaniken und psychologischen Wirkweisen, die in der Branche längst Standard sind.
Die Inhalte basieren laut Kursbeschreibung auf internen Schulungsmaterialien von Agenturen – also genau den Strukturen, nach denen viele erfolgreiche Creator (oder deren Teams) arbeiten. Dass dieses Wissen in dieser Form öffentlich aufbereitet wird, ist ungewöhnlich und in dieser Tiefe kaum bis gar nicht zu finden.
Wichtig: Der Kurs erklärt, wie und warum Chat als zentrale Monetarisierungsquelle funktioniert – nicht, wie man Nutzer manipuliert. Diese Einordnung gelingt sachlich und ohne Effekthascherei.
Für wen ist der Online-Kurs gedacht – und für wen eher nicht?

Der Content Creator Campus richtet sich in erster Linie an:
- Einsteiger:innen
- ambitionierte Amateur-Creator
- Personen, die bisher ohne klares System arbeiten
- Creator, die zwar aktiv sind, aber wirtschaftlich kaum vorankommen
- Creator, die Umsätze über den Erotik-Chat generieren wollen
Weniger relevant ist der Kurs für:
- etablierte Top-Creator mit Team
- Personen, die rechtlich, steuerlich und organisatorisch bereits professionell aufgestellt sind
Allerdings: Auch erfahrene Creator dürften einzelne Aspekte und Blickwinkel finden, die im Alltag leicht übersehen werden – gerade im Bereich Struktur, Prozesse und Detailwissen, etwa beim Thema Chat-Verständnis.
Was der Kurs bewusst nicht leistet
Dieser Punkt ist wichtig – und spricht eher für als gegen das Angebot:
- kein „schnell reich werden“-Versprechen
- keine Erfolgsgarantie für jede:n
- kein Ersatz für Eigenarbeit, Disziplin und Durchhaltevermögen
- keine detaillierten technischen Erklärungen zu einzelnen Plattformen, da sich Software und Funktionen kontinuierlich weiterentwickeln
Der Kurs liefert Werkzeuge, Wissen und Einordnung – nicht den automatischen Erfolg. Wer Abkürzungen sucht, wird hier eher enttäuscht sein. Wer lernen will, wie das Online-Business hinter Erotik-Content wirklich funktioniert, bekommt dagegen eine solide Grundlage und einen praxiserprobten, gangbaren Weg.
Preis & Zahlungsabwicklung
Aktuell wird der Kurs zum Einführungspreis von 329 Euro angeboten. Das mag auf den ersten Blick hoch wirken, relativiert sich aber angesichts:
- des Umfangs
- der Tiefe
- der Vielzahl an Begleitmaterialien
- der klaren Markt- und Zielgruppenfokussierung
Die Bezahlung erfolgt transparent über Digistore24, inklusive mehrerer Zahlungsoptionen und der Möglichkeit zur Ratenzahlung. Auch das wirkt professionell und seriös.
Einstieg & weiterführende Angebote

Das Webinar eignet sich vor allem als erste Einordnung und Entscheidungshilfe, bevor man tiefer in die Materie einsteigt.
👉 Kostenloses Webinar:
https://www.content-creator-campus.de/webinar-page/
Der Direktkauf des Online-Kurses ist über die offizielle Kursseite möglich, inklusive transparenter Zahlungsabwicklung über Digistore24:
👉 Content Creator Campus – Online-Kurs:
https://www.content-creator-campus.de/sp-online-kurs/
Ergänzend betreibt der Anbieter zudem einen Blog, in dem regelmäßig praxisnahe Artikel rund um Erotik-Content, Monetarisierung, Plattform-Mechaniken und den Creator-Alltag veröffentlicht werden. Der Blog eignet sich insbesondere für alle, die sich kontinuierlich weiter informieren oder einzelne Themen vertiefen möchten.
👉 Blog:
https://www.content-creator-campus.de/blog/
Fazit
Der Content Creator Campus ist kein Blender-Kurs, sondern ein durchdachtes, arbeitsintensives Wissenspaket für alle, die Erotik-Content nicht nur produzieren, sondern verstehen und wirtschaftlich sinnvoll betreiben wollen. Besonders der klare Deutschland-Fokus, die umfangreichen PDFs und das realistisch eingeordnete Chat-Modul heben das Angebot deutlich von vielen vergleichbaren Kursen ab.
Wer bereit ist, Zeit und Arbeit zu investieren, erhält hier fundiertes Profi-Wissen aus einer Hand. Für Einsteiger:innen und ambitionierte Creator eine klare Empfehlung – für Profis eine sinnvolle Auffrischung mit Detailgewinn.


