Samstag, Mai 18, 2024

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SD Evolution Video – (R)Evolutionär auf Erfolgskurs!

Neue Label sprießen in den letzten Monaten nahezu schon inflationär aus dem ausländischen Boden empor. Im hart umkämpften deutschen Markt ist es daher umso bemerkenswerter, wenn jemand den Mut fasst ein neues Label zu initiieren.
Ein mutiger Schritt also, den Stephan Dicke mit seinem Label SD Evolution Video im vergangenen Jahr erfolgreich wagte. Allerdings auch ein Fall, in dem gewagt gleich gewonnen bedeutet: denn mit neuen Ideen und Witz schaffte es Stephan Dicke sich, mit seinen Produktionen in nur wenigen Monaten, erfolgreich in der Medienlandschaft zu positionieren.

SD Evolution VideoHallo, Stephan! SD Evolution Video ist jetzt etwas mehr als ein Jahr am Markt. Kannst Du uns mal kurz erklären, was Dich quasi aus dem Nichts heraus veranlasst hat, ein eigenes Porno-Label zu gründen?

Na ja, ich hatte schon immer mit dem Gedanken einer Selbständigkeit gespielt. Und da ich zu der Zeit auch noch selbst Pornofilm-Konsument war, habe ich mir gedacht, warum es nicht mal in dem Bereich versuchen.
Außerdem hatte ich den Gedanken, bei den Pornos vielleicht auch mal irgendwas zu verändern… zum Beispiel mehr Witz einzubringen.

Du hast die ersten Produktionen und Zeit als 1-Mann Unternehmen gearbeitet? Was hast Du denn vorher gemacht und welche Kenntnisse musstest Du Dir noch aneignen?

Ich muss gestehen, Kenntnisse hab ich mir keine angeeignet. Ich hab einfach angefangen und mehr durch „lerning by doing“ gelernt.

Stephan Dicke - SD Evolution VideoWie groß ist die Firma heute und wie viele Mitarbeiter beschäftigst Du?

Mittlerweile arbeiten 8 freiberufliche Mitarbeiter ausschließlich für mich. Die ganze Organisation, Booking, Drehen, usw. mache aber ich. Ich will auch das es so bleibt, denn ich gebe nichts gerne aus der Hand.

Eine der ersten beiden Produktionen war der erste Teil von „Mach’s mit Till“ was sich ja im Nachhinein als echter Glücksgriff erwiesen hat. Wie hast Du Till kennengelernt und wie bist Du auf die Idee gekommen, keinen 08/15 Gonzo, sondern eine Realitysex-Serie zu konzipieren?

Der Till hat sich bei mir als Darsteller beworben und zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass Till Kraemer auch ein echter TV-Star ist. Ich hab mich mit ihm sofort super verstanden und er hat mir am Anfang auch sehr geholfen.
Während wir eines Abends telefonierten, erzählte er mir, dass er sehr, sehr viele Emails und Anrufe von Frauen und Mädchen bekommt, die mit ihm privat Sex haben wollen. Und während ich dann mal wieder so im LKW unterwegs war, kam mir die Idee zu „Mach’s mit Till“. Es sollte eine Reality-Serie sein, da sich ja die Frauen in echt beworben haben.

Mittlerweile gibt es ja schon eine Menge Produktionen von Dir. Was würdest Du sagen, ist ein typisches Merkmal, welches sich in allen Produktionen von SD Evolution Video wiederfindet?

Zum einem lege ich sehr viel Wert auf Bild und Ton. Ich mag keine Pornos, die einfach mal eben gedreht worden sind; bei denen dann der Ton schlecht ist und man von den Girls nicht viel sieht. Außerdem versuche ich witzige Elemente, Humor und mal andere Locations einzubauen, die sonst eher selten sind wie zum Beispiel der Zirkus.
Auch lasse ich die Darsteller in meinen Filmen einfach ‚laufen‘, oft ohne große Regieanweisungen oder -druck zu machen. Das macht so allen mehr Spaß und bringt gute Ergebnisse, was man offenbar auch am Ergebnis zu sehen scheint.

Cathy Young - SD Evolution VideoAuf der Venus hast Du mit Cathy Young Deinen ersten Exklusivstar vorgestellt. Was war die Überlegung einen Newcomer exklusiv zu verpflichten und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Das Cathy Young noch ein Newcomer war hat sich einfach so ergeben. Sie hat sich bei mir beworben und ich wusste sofort das dieses Mädchen was hat, als ich ihre Fotos sah. Nach dem ersten Treffen, wie auch Fotoshootings, bestätigte sich mein Eindruck. Ich hab noch nie eine 18-jährige gesehen, die so viel Ehrgeiz und Einsatz gezeigt hat.
Die Vorteile bei einem Newcomer sind einfach die das man zusammenwächst, das Model noch formen kann und so gemeinsam das beste Ergebnis erzielt. Profis haben da vielleicht schon einen gewissen Stil, den ich bei bestimmten Projekten gar nicht haben will.

Vor kurzem ist eine weitere Reihe mit dem altgedienten Jean Pallet gestartet. Worum geht es in der Serie, um die es ja bereits im Vorfeld einigen Ärger wegen des Namens gab?

Na, dass spricht sich ja schnell herum. Nun, die Serie nennt sich Jean Pallets „SexTalk – Zieh‘ dich aus wir müssen reden“ und ist eine Art Porno im Stefan Raab Style: sehr freche Interviews, gepaart mit Sex. In der Serie will ich Newcomer, sowie Stars einbauen, die sich trauen sich auf deftige Interviews einzulassen. Dabei können dann vielleicht auch mal gerne die Fetzen fliegen, wenn Jean Pallet zu frech wird. Das sind Filme, die man nicht nur zuhause alleine schauen kann, sondern die auch mal beim Treffen mit Freunden zum lockeren Anheizen dienen können.

Wenn man mit Dir redet und Dich kennt, sprühst stets vor Tatendrang und neuen Ideen. Das kann man leider weder von vielen alten noch einigen jüngeren Kollegen Deiner Zunft behaupten. Als Beispiele sei nur mal die Weinsorte mit Cathy und Till angeführt oder die demnächst startenden Porno-Partys erwähnt. Womit muss man in nächster Zeit noch rechnen?

Ist das so? Na ja, ich möchte Porno auch ein wenig gesellschaftsfähiger machen. Da passt doch der Wein am Abend zum Sex oder die öffentliche Party mit Pornostars dazu. In naher Zukunft werde ich natürlich versuchen meine Ideen umzusetzen, um außergewöhnliche Filme zu machen. Aber verraten kann ich hier noch nichts.
Was ich aber schon verraten kann ist, dass ich mit einem Musikstudio in Verhandlungen stehe, das mit unseren Till Kraemer eine CD (ich hoffe doch einen Hit!) über das Pornobiz machen will. Der erste singende Pornostar, wäre doch klasse oder?

SD Evolution VideoKannst Du noch ein wenig näher das Konzept der Partys erläutern? Werden die dann auch mit gefilmt werden?

Okay, die Partys laufen so ab, dass jeder der Mitmachen will auch dabei sein kann. So kann er seine Pornostars live beim Sex erleben oder auch gleich mit ihnen Sex haben. Natürlich nur mit Gesundheitstest. Halt um ausgefallene Partys in der Bar, dem Club oder der Disco nebenan.
Es sollen aber keine Swinger-Produktionen werden, in denen die Darsteller Masken tragen. Jeder, der dabei ist – auch wenn er nur zusieht – wird gefilmt. Ich will, dass es echt wird! Aber vor allem die Zuschauer zwischen 25 und 35 stören sich an Filmen, in denen die mitwirkenden Darsteller in Ski- oder Motorradmasken zu sehen sind.

Vor einiger Zeit hast Du eine Download-Site zu „Mach’s mit Till“ im Netz gestartet. Was hat Dich dazu veranlasst diesen Schritt zu machen? Sinkende DVD-Verkäufe oder willst Du bereits im Vorfeld auf neue Vertriebswege setzen?

Ich will damit natürlich auf neue Vertriebswege setzen, denn ich denke, dass der Online-Bereich gerade beim Adult-Programm nicht zu stoppen ist. Die Rechner/ Computer werden immer schneller, einfacher zu bedienen und bieten diskreten Zugang zu Pornofilmen. Gerade die Generationen, die jetzt noch zur Schule gehen, werden in ein paar Jahren fast nur noch Filme vom Computer downloaden.
Zudem stieg die Nachfrage von „Mach’s mit Till“-Filmen im Auslan