Print hat keine Zukunft? Das CREATORMAGAZIN will diese These widerlegen, bevor es überhaupt am Kiosk liegt.
Noch vor dem ersten Druckauftrag ist klar: Hier entsteht kein weiteres Lifestyle-Heft für die Masse, sondern ein Fachmedium, das eine Lücke schließt, die in der deutschsprachigen Erotikbranche seit Jahren klafft. Initiiert hat das Projekt Bernhard Bradatsch – Chefredakteur, Verleger und seit über zwei Jahrzehnten einer der erfahrensten Köpfe im deutschen Erotik-Printmarkt, bekannt durch das CASZIN-Magazin.
Orientierung für Creator in einer komplexen Branche
Das CREATORMAGAZIN richtet sich an Creator und Affiliates, die praktische Orientierung suchen. Das neue Printmagazin will dabei helfen, typische Fragen der Branche zu beantworten: Wie starte ich als Camgirl? Wo dreht man einen Pornofilm – und was ist dabei rechtlich zu beachten? Welche Promotionwege funktionieren wirklich? Fragen, die im Netz oft unvollständig oder gar nicht beantwortet werden.

Ein Blick auf Projekte wie den Content Creator Campus zeigt, wie stark der Bedarf an praxisnahem Wissen, Weiterbildung und professioneller Orientierung in der Branche inzwischen geworden ist.
„Ich glaube, es ist an der Zeit für ein solches Magazin, das zwei Mal im Jahr Informationen bereithält und diese an die Tätigen in der Erotikbranche vermittelt“, sagt Bradatsch über die Idee.
Brücke zwischen Creatoren und ihrem Publikum
Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal liegt in der Verbindung zweier Zielgruppen: Das Magazin spricht beide Seiten gleichzeitig an. Neben Creatoren adressiert es auch Konsumenten – Besucher von Erotikevents, DVD-Käufer oder Casting-Interessierte. Menschen, die Geld in der Branche ausgeben, aber selten echten Einblick bekommen, was hinter den Kulissen passiert.
Dieses redaktionelle Bindeglied zwischen Branchenakteuren und ihrem Publikum existiert bislang nicht. Fachpresse für Creator gibt es kaum, Consumer-Magazine sprechen selten über die wirtschaftliche Realität des Geschäfts. Das CREATORMAGAZIN will beides verbinden.
„Dieser Mix aus Endverbrauchern und Creatoren ist spannend. Es kann eine noch nicht dagewesene Community entstehen – und das bringt für beide Seiten interessante Einsichten“, sagt Oliver Williams, CEO von Cute and Dangerous XXX, der an der Entwicklung beteiligt war und sein Redaktionsteam aktiv einbringt.
Startauflage, Events, Erscheinungsdatum

Die erste Ausgabe erscheint am 20. Mai 2026 – mit einer Startauflage von 3.000 Exemplaren. Vertrieben wird das Heft über die wichtigsten Branchenevents des Jahres: die VENUS Berlin 2025, die Filmbörse Berlin, außerdem die Exquisit Messe, CreatorConX Ibiza, die Eronite Pornocastings und Extasia.
Ergänzend ist eine Auslieferung über ausgewählte Sexshops geplant. Der Erscheinungsrhythmus: zweimal jährlich. Damit positioniert sich das neue Creator-Magazin als Informationsquelle für Branchenakteure und interessierte Fans gleichermaßen.
Erfahrene Köpfe, klares Konzept
Hinter dem Projekt stehen keine Unbekannten. Bradatsch kennt die Mechanismen des Print-Markts seit mehr als zwei Jahrzehnten – als Herausgeber, Content-Produzent und Plattform-Berater.
Cute and Dangerous XXX hat mit HOT SLATE und ADULT WORLD MEN ONLY sowie der offiziellen VENUS-Berlin-Buchreihe bereits bewiesen, dass Printprodukte im Adult-Segment funktionieren.
Dass das Verlagshaus zudem längst auch als Agentur im Model- und Creator-Umfeld aktiv ist, zeigen Features über Künstlerinnen wie Mia May auf German-Adult-News.
Das CREATORMAGAZIN ist für die Macher der nächste logische Schritt – und das erste Magazin, das die Produktionsseite der Branche konsequent in den Mittelpunkt stellt.

