Montag, April 22, 2024

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Bilitis

Bilitis ! Ein Klassiker des erotischen Kinos von David Hamilton auf Blu-ray, ungekürzt und in Full HD!! Mit dieser Veröffentlichung lässt die Busch Media Group auf ihrem Sublabel Intimate Film längst vergessene Erinnerungen an erste Begegnungen mit dem Genre des erotischen Films wieder aufleben.

Bilitis-03Ob sie damals gut oder schlecht waren, kann ich leider heutzutage nicht mehr sagen, nur dass die für David Hamilton typische Weichzeichner-Erotik durchaus ihre Spuren beim Rezensenten hinterlassen hat.
Umso gespannter konnte man jetzt als Zuschauer sein, welchen Reiz das legendäre wie erotische Werk noch heutzutage und in der digital restaurierten Kinofassung auf Blu-ray, anstelle eines wackligen VHS-Leihtapes, versprüht.

 

Bilitis: Auf der Suche nach der ersten Liebe …

Die Geschichte von „Bilitis“ ist schnell erzählt und lebt in erster Linie von David Hamiltons Bildersprache als vom Drehbuch. Aber dazu später mehr und im Mittelpunkt steht die siebzehnjährige Bilitis (Patti D‘Arbanville). Die Schülerin besucht mit wenigen anderen Mädchen ein feudales Internat. Kennern, gerade von französischen Erotikklassikern, wird die Art Mädcheninternat bekannt vorkommen. Insbesondere wie sich der Unterricht, aber vor allem auch die Freizeit der jungen Mädchen gestaltet …

Bilitis Kurz vor Abschluss der Generalprobe zu einem Theaterstück, dass die nahenden Sommerferien einläuten soll, verliebt sich Bilitis in den Fotografen Lucas (Bernard Giraudeau). Jedoch wagt sie es noch nicht, den ersten Schritt zu tun. Am letzten Schultag holt sie dann ihre verheiratete Freundin Melissa (Mona Kristensen) ab, in dessen Haus an der Côte d’Azur sie die Ferien verbringen soll. Zunehmend fühlt sich Bilitis von Melissa angezogen, doch ihr Mann Pierre (Gilles Kohler) trübt das verführerische Glück, als er eines Abends seine Frau gewaltsam zum Geschlechtsverkehr zwingt.

Nachdem er kurze Zeit später abreist, flüchten sich die beiden jungen Mädchen in eine lesbische Romanze. Währenddessen trifft Bilitis auch Lucas am Strand wieder und wird mit Empfindungen konfrontiert, die sie in mehr als eine Verwirrung stürzen und für sie eine Zeit voller erotischer Versuchungen und zärtlicher Leidenschaft beginnt.

Der verwirrende Liebesreigen wird noch verstärkt als Bilitis auf Mikias (Matthieu Carrière), der allerdings ein Problem mit Frauen zu haben scheint, was aber eher unklar bleibt. Im weiteren Verlauf der „Story“ wird Bilitis klar, dass nicht sie, sondern Melissa einen Mann braucht, und verkuppelt Luca mit ihr. Ohne die wahre Liebe ihres Lebens gefunden zu haben, kehrt Bilitis am Ende ins Internet zurück.

So weit und kurz zur Geschichte, wobei dies jedoch bei Weitem nicht alles ist, was „Bilitis“ zu bieten hat.

Über den Film und seine Mitwirkenden

So klassisch „Bilitis“ schon damals für die Arbeiten von David Hamilton war, so klassisch ist auch die Vorlage, die Catherine Breillat für Drehbuch verwendete. Basierend auf dem Gedichtband „Chansons de Bilitis“ von Pierre Louis, der neben Sade, u.a., als Meister der französischen Erotik-Literatur gilt, sind die Texte vom Einfluss griechischer Dichter und der Gedankenwelt des Parnasse geprägt.
Die darin enthaltende Vorliebe für die hellenistische Poesie und griechische Mythologie sowie für eine gesteigerte Empfindsamkeit, am Bukolischen und der verfeinerten Erotik, findet sich auch deutlich in dem von Bilitis und ihren Mitschülerinnen aufgeführten Theaterstück wieder.

Bilitis-02Catherine Breillat selbst ist einer breiteren Öffentlichkeit wohl am ehesten durch ihren kontroversen Film „Romance XXX“ aus dem Jahr 1999 bekannt, indem Rocco Siffredi in einer Gastrolle zu sehen ist. Allerdings beginnt ihr Schaffen schon weit aus früher, sei es als Schauspielerin in „Der letzte Tango von Paris“ oder „Die Herren Dracula“) oder als Regisseurin („Lolita 90“, „Schmutziger Engel“, „Die schlafende Schöne“). Zudem basieren ihre Filme nahezu alle auf selbst verfassten Romanen.
Auch wenn „Bilitis“ nicht zu ihren stärksten Arbeiten zählt, überzeugte die französische Schriftstellerin und Drehbuchautorin („Der Bulle von Paris“) vielfach mit ihren Stoffen, die sich auch durch die explizite Darstellung von Sexualität auszeichnen. So steht sie auch seit Jahren im Mittelpunkt einer Debatte über die sexuelle Identität der Frau mit dem Vorwurf der Pornografie.

Mit Francis Lai ist ein weiterer Künstler mit dem Film „Bilitis“ und dessen Erfolg stark verbunden. Mit seiner sehr eingängigen wie schwülstigen Synthesizer-Titlemelodie traf der Oscar-Preisträger („Love Story“) damals mit über 700.000 verkauften Einheiten den musikalischen Puls der Zeit, wie es kaum ein anderer Komponist im Genre des erotischen Films schaffte.
Der ehemalige Begleitmusiker von Edith Piaf, schrieb unter anderem auch zahlreiche Chansons für Petula Clark, Ella Fitzgerald, Johnny Hallyday, Tom Jones, Nana Mouskouri, Mireille Mathieu und Frank Sinatra. Neben zahlreichen weiteren Filmmusiken („Ein Mann und eine Frau“, „Ein Hauch von Zärtlichkeit“, „Alles Glück dieser Erde“) steuerte Francis Lai auch die Filmmusik zu „Emmanuelle 2 – Garten der Liebe“ bei. Und, man mag es kaum glauben, zur 2. Staffel der deutschen TV-Serie „Das Traumschiff“.

bilitis-12Unterschiedlich erfolgreich verliefen dagegen die Karrieren der Hauptdarsteller: Patricia d’Arbanville wurde mit 13 Jahren von Andy Warhol entdeckt und war bereits 1968 in einer lesbischen Liebesszene in „Flesh“ zu sehen. Die dreimal verheiratete Schauspielerin, schenkte Don Johnson einen unehelichen Sohn, war aber stets eine gut beschäftige Schauspielerin. Von der „Springfield Story“ über „Kampf gegen die Mafia“ bis hin zu „Nip/Tuck“, „Sopranos“ und „Rescue Me“. 2015 soll sie übrigens neben Ron Jeremy, Eric Balfour und anderen in dem Film „Manson Girls“ zu sehen sein.

Für Mona Kristensen, in „Bilitis“ in der Rolle der Melissa zu sehen, war dies leider ihr erster und letzter Auftritt in einem Film. Sie war übrigens einige Jahre mit David Hamilton liiert.

In Sachen Erfolg lief es für den leider schon 2010 verstorbenen Bernard Giraudeau (Hamiltons Alter Ego Lucas) wohl vor und nach „Bilitis“ am Besten: zahlreiche Hauptrollen in französischen Filmen und TV-Serien („La Boum“; „Der Rammbock“, „Die Spezialisten“ oder zuletzt „Chok-Dee“) zeichnen seine jahrzehntelange Arbeit als Schauspieler und Regisseur aus.

Bilitis-06Über den Deutschen im Bunde, Mathieu Carrière muss man wohl nicht mehr viele Worte an dieser Stelle verlieren. Zumindest lief es für ihn besser als für Gilles Kohler, der zwar noch einige Filmauftritte hatte, sich aber ansonsten dem Theater widmete.

„Meister“ David Hamilton widmen wir uns im nächsten Abschnitt. Zum Film sei noch erwähnt, dass sich allein beim Kinostart im Sommer 1977 rund 1,5 Millionen Deutsche vor den Kinos drängelten, um „Bilitis“ zu sehen.

Mit Ausnahme der Kinofassung und der Laserdisc von Atlas Video, war „Bilitis“ in Deutschland und im Gegensatz zum Ausland, sieht man von Großbritannien ab, meistens gekürzt. Im TV teilweise um bis zu 5 bis 6 Minuten, wobei „Bilitis“ in Deutschland, damals wie heute, eine FSK-16 Freigabe hat. Wenn ich mich recht erinnere, erschien „Bilitis“ sogar mal im Rahmen der „Bild am Sonntag“ Videotheken Serie auf VHS in einer Papp-Hartbox.

David Hamilton: König des Weichzeichner

David Hamilton wurde am 15. April 1933 in England geboren. Über das Leben und künstlerische Werk des heute 81-jährigen lässt sich viel erzählen und diskutieren. Im Zusammenhang mit dieser Rezension seien aber nur mal die wichtigsten Stationen und Fakten erwähnt:

Bilitis-10David Hamilton verließ mit 15 Jahren die Schule und begann eine Lehre als Schreiner in einem Kaufhaus. Intelligent und mit einer Vorliebe für die luxuriösen Dinge des Lebens versehen, strebte er nach mehr und besuchte parallel die Abendschule. Von der Schreinerei wurde er dann ins Planungsbüro des Kaufhauses versetzt und kam erstmals mit der Fotografie in Kontakt.
Nach wechselnden Aufenthalten in Paris und London arbeitete er für verschiedene Firmen und Magazine als Grafik-Designer. Eine Zeit lang versuchte sich Hamilton auch als Maler, ehe er Mitte der 60er Jahre die Modefotografie und später seine Passion für die Aktfotografie entdeckte.

Nachdem das damals populäre deutsche Twen Magazin erste Aktfotos von David Hamilton veröffentlicht hatte, folgten schnell weitere Anfragen von französischen Magazinen, wie Realities und Photo.
1971 erschien mit „Dreams Of A Young Girl“ der erste Bildband beim englischen Collins Verlag. Aufgrund des Erfolges folgten mit „Les Demoiselles d ‘Hamilton“ („1972), „La Danse“ (1972), „Private Collection“ (1976) und „Erinnerungen an Bilitis“ (1977) schnell weitere. Die Bände waren stets überraschend schnell ausverkauft und wurden kontinuierlich nachgedruckt, wobei geschätzt wird, dass allein die ersten 10 Bände jeweils über 100.000 Mal verkauft wurden. Mit dem Erfolg, vor allem auch in Japan, folgten erste große Ausstellungen und erste Angebote für Film- und Werbearbeiten.

Bilitis-08Mit Ausnahme für das Parfüm „Nina“ von Robert Ricci lehnte David Hamilton dies aber stets ab. So auch die Regie für den ersten „Emmanuelle“ Film, bis er sich 1976 überzeugen ließ, mit „Bilitis“ seine eigenen Bildern und Visionen auf die Leinwand zu bringen.

1979 folgte der weniger erfolgreiche Film „Die Geschichte der Laura M.“, während ihm Anfang der 80er Jahre mit „Zärtliche Cousinen“ und Anja Schüte in der Hauptrolle ein weiterer Erfolg vergönnt war.
Allerdings hatte Hamilton schon bei „Zärtliche Cousinen“ kein wirkliches Interesse mehr am Medium Film. Aufgrund vertraglicher Verpflichtung musste er jedoch noch zwei Filme abliefern. Dabei handelte es sich um „Erste Sehnsucht“ und „Ein Sommer in St. Tropez“ aus dem Jahr 1984. Nachdem ersterer Titel gefloppt war, erschien sein letztes Werk direkt auf Video und beinhaltete keine Handlung mehr.

Bilitis-13In den darauf folgenden Jahren widmete sich Hamilton weiteren Ausstellungen und Arbeiten an seinen Bildbänden, bevor er sich in den 90er Jahren zunehmend aus der Öffentlichkeit und auf sein französisches Anwesen in Ramatuelle zurückzog.
Einer der Hauptgründe dafür war auch die neu entflammte Diskussion über die, zu Recht zu verurteilende Kinderpornografie, in deren Umfeld nun auch die ehemals gefeierten Werke von David Hamilton gerieten. Zunehmend gekränkt und missverstanden äußerte sich Hamilton mit von wenigen Ausnahmen abgesehen, wie in seinem Jubiläumsband „Seine besten Bilder“ (1992) selbst kaum noch zu den Vorwürfen.

Wurden seine Fotografien und Bestseller früher höchstens als softer und weltfremder Kitsch kritisiert, wurden sie in den 90er Jahren in den USA und Großbritannien mit Werken anderer Künstler zum Anlass für Proteste und die Verbannung aus den Buchläden. Seine Arbeiten wurden zudem Gegenstand von Beschlagnahmungen und Gerichtsverfahren, woraus sich jedoch bis heute – und allen Verfahren und Kritiker-Aktionen –keine strafrechtlichen Konsequenzen ergeben haben. Sieht man mal davon ab, dass Bildbände wie „The Age of Innocence“ nicht mehr ganz so einfach in den USA oder Großbritannien zu erwerben sind, da einige Händler sie aus ihrem Sortiment genommen haben.

Bilitis Cover-Blu-rayOb David Hamilton mit seinen Aktfotografien von jungen, nackten Frauen und „Mädchen“ nun oder jemals eine Grenze überschritten hat, muss und sollte jeder für sich selbst ausmachen. Denn viele der Vorwürfe sind stark subjektiv geprägt und gerade seitens seiner Kritiker überinterpretiert. Ein gutes Beispiel dafür liefert Patti D’Arbanville in „Bilitis“, die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten schon Mitte 20 war.

Zugleich spiegelt die wechselnde öffentliche Bewertung von Hamiltons Werk und anderer den paradoxen moralischen Zeitgeist wieder. Mit millionenfach verkauften Bildbänden und verwendeten Motiven als Poster, Puzzle bis hin zur Bettwäsche in unzähligen Teenager-Zimmern, war seine sehnsuchtsvolle geprägte Ikonografie damals ein fester Bestandteil der Popkultur. Im Zuge der sexuellen Befreiung und Liberalisierung damit auch alles andere als eine anzügliche Lolita- und Altherrenfantasie, wie man es David Hamilton heute vorwirft.

Mit über 80 Jahren hat sich David Hamilton, der „König des Weichzeichners“ und der „gemalten Fotografie“ nun noch einmal ans Werk gemacht und seine neusten Arbeiten „Un monde de beauté“ („Eine Welt voller Schönheit“) in der Pariser Galerie ArtCube ausgestellt.

Fazit zur „Bilitis“ Blu-ray:

Bilitis“ fordert als Film nicht den Verstand, sondern mit seinen wunderschönen Bildkompositionen die Augen und mit dem wunderbaren Soundtrack die Ohren! Die aufwendig restaurierte und ungekürzte Fassung ist mehr als gelungen und kann damals auch im Kino nicht eindrucksvoller gewirkt haben, was erst recht für die Blu-ray gilt. Schade nur, dass man angesichts der Mühen hinsichtlich des Films auf jegliche Extras und sei, es nur ein Booklet verzichtet hat.

Angesichts der heutigen Reizüberflutung von nackter Haut überall und schnell konsumierbarer Internet-Pornografie ist „Bilitis“ ein wundervolles Relikt aus einer anderen Zeit. Aus einer Zeit als Erotik noch nicht zwangsläufig industriell gefertigte Massenware war, sondern durchaus noch einen heute schmerzlich vermissten Reiz versprühen konnte. Sei es nun die Erinnerung an die eigene Jugend oder einfach nur schön kitschig und erotisch inszeniert, wie in diesem Film. Ganz egal wie, „Bilitis“ bleibt ein Klassiker der erotischen Filmkunst!


Bilitis

Land / Jahr: Frankreich, Italien 1977 (D 2014)
Laufzeit: ca. 95 Min.
Studio / Vertrieb: Busch Media Group / Alive
Regie: David Hamilton
Darsteller: Patti D'Arbanville, Mona Kristensen, Bernard Giraudeau, Mathieu Carrière, Gilles Kohler, Irka Bochenko, Jacqueline Fontaine, u.a.
Format (Bild + Ton): Blu-ray, 16:9 (1.66:1), Deutsch / Französisch DTS-HD Master Audio, dt. Untertitel, Ländercode B.
Extras: Trailer

Nachtrag vom 26.11.2016:

Zu Missbrauchsvorwürfen und dem Tod von David Hamilton

Nachdem es zuletzt wieder ruhig um David Hamilton und sein millionenfach verkauftes Werk in Form von Fotobüchern und Filmen wurde, tauchte sein Name in den letzten Wochen wiederholt in den Medien auf. Ausgelöst wurde dies von der Kontroverse um das Buch der französischen Fernsehmoderatorin Flavie Flament.
In ihrem Buch schildert sie unter anderem, wie sie im Alter von 13 Jahren bei einem Foto-Shooting von einem international bekannten Fotografen vergewaltigt wurde. Den Namen nannte sie damals nicht, aber nachdem sich nach der Veröffentlichung des Buches drei weitere ehemalige Models meldeten und ähnliche Vorwürfe erhoben, bestätigte die inzwischen 42-Jährige Mitte letzten Monats, dass es sich damals um David Hamilton handelte. Aufgrund der abgelaufenen Verjährungsfrist bei derartigen Delikten habe sie seinen Namen nicht genannt, um einer gefürchteten Verleumdungsklage zu entgehen.

Nach dem französischen Gesetz beträgt die Verjährungsfrist bei minderjährigen Vergewaltigungsopfern aktuell 20 Jahre nach Erreichen der Volljährigkeit. Nach den Vorwürfen gegen David Hamilton gibt es in Frankreich nun eine Debatte über die Verjährungsfristen, die aus Sicht der Regierung nun verlängert werden sollen.

David Hamilton bestritt die Vorwürfe und sagte noch am vergangenen Dienstag gegenüber einer französischen Nachrichtenagentur, dass er nichts Ungehöriges bzw. gar nichts getan habe und er die für Diffamierungen Verantwortlichen zu verklagen.
Bereits früher sah sich David Hamilton in Anbetracht seiner Arbeitern diversen Vorwürfen in Bezug auf angeblichen Missbrauch und kinderpornografischen Aufnahmen ausgesetzt. Zu einer Verurteilung kam es jedoch in keinem Verfahren und so verteidigte sich Hamilton zuletzt noch im Jahr 2015 in einem Interview mit der Aussage: „Meine Arbeit hat nichts mit der Vulgarität unsere derzeitigen Epoche zu tun.“

David Hamilton wurde am 25.11.2016 tot in seiner Pariser Wohnung aufgefunden. Nach offizieller Aussage der Rettungsdienste wurde die Feuerwehr gegen 20.30 Uhr zur Wohnung des 83-jährigen gerufen. Dort hatte der britische Fotograf einen Herz-Kreislaufstillstand erlitten und wurde eine Stunde später für tot erklärt.Bilitis 1